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News-Archiv

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0 Zeichen, 0 Sätze, Dienstag, den 26. Dezember 2017, © 1999 - 2018
Datum:Dienstag, 25.November.2014
Meldung:PV-Meldedaten erneut auf Tiefstand
text:Der Zuwachs des PV-Zubaus in Deutschland stockt nun im vierten Jahr in Folge. Das ist keine Durststrecke, die man als Langläufer überwinden kann, das ähnelt eher dem langsamen aber stetigen Austrocknen des Marktes - etwa zugunsten anderer Technologien?

Eigene Berechnungen - solarmove GmbH 2014

Wo wären wir beim fiktiven Marathon-Lauf? Als Endausbauziel für Deutschland wird bzgl. PV und bei 40 Millionen Haushalten meist zwischen 400 und 700 GWp zugrunde gelegt. Also wären wir beim Marathon bei Kilometerstein 2,16 . Das wären übrigens 10 bis 17.5 kWp pro Haushalt. Man erkennt, dass dies nur sinnvoll mit BIPV und Optimizern geht, da es sich letztendlich um eine Dachsanierung handelt und nicht alle Dächer ohne Sattelwalm-, Gauben-, etc.- Verschattungsproblematik gebaut werden können.

Teilflächen des Daches oder Restriktionen wie die 10 kWp-Grenze wären demnach wirtschaftlich Kostentreiber für den Gesamtlauf. Hier ist Herr Sigmar Gabriel wohl selbst gefordert, das zu erklären. Vor allen vor seinem Hintergrund, dass er dem armen SPD-Wähler nicht zuviel zumuten mag. Der kleine Arbeiterhaushalt kann sich aber derzeit nicht den teuren Hausanschluss für Klein-PV leisten, die 10-20-kWp-Richtig-Macher-und-Woller-und-Könner werden aber per astronomischer und als Umsatzsteuer wirkender EEG-Umlage prohibitiv besteuert. Das Finanzamt ist Beihilfer zum Mord, denn die Amortisation ist nicht oder kaum mehr gegeben und das Dach wird schnell zur Liebhaberei, ergo keine Vst., 50-jährige Afa drohen bei der Installation der "richtigen Anlagendimension".

Nichtsdestotrotz sollte man sich ja nicht intellektuell kompromittieren lassen. Die Begrenzung der AC-Wechselrichterleistung wird lt. SFV auf Faktor 0.3 der PV-Leistung begrenzt sein, um tags wie nachts sicher Strom liefern zu können. Erst mit Speicher sind die fuktuierenden Regenerativen auf der gleichen Bei uns sind es derzeit sogar Faktor 0.075 (300Wp WR auf 4000 Wp PV). Denn der überflüssige PV-Strom wird derzeit weder methanisiert noch methanolisiert. Also einfach Heizpatrone für 20 Euro und Warmwasser mit dem überschüssigen Hausstrom gemacht? Der GAU für jeden Industriepolitiker...

Es ist Zeit für neue Vermarktungs-Konzepte, die den Zubau wieder steigen lassen, statt sinken lassen. Da die Energiewende ein technisch-wirtschaftlich-juristischer Komplex ist, sind die Marktanbieter aufgefordert, den Verbänden und Ministerien die Möglichkeiten für die Zukunft aufzuzeigen und diese haben darauf hinzuwirken, dass dem Zubau keine neue Markt-Barrieren auferlegt werden. Der Gesetzesdschungel ist nur was für Profis mit Super-Kompass. Alleine z.B. der Begriff aus Hinweis 2013/13 clearingstelle-eeg.de Nr. 6 "...zu keinem Zeitpunkt..." wirft unendlich teure Fragen von den Landes- und Amtsgerichten auf. Liebe Juristen: Zeit ist kein diskreter und gequantelter Zustand, sondern ein Kontinuum. Es gibt Zeiträume (auch die sind relativ), aber keinen Zeitpunkt!

Mit solchen Spielchen geht wertvolle Zeit verloren. Ein PV-Installateur informiert sich bald 1-2 Monate auf "Schulungen" statt am Markt zu agieren. In den Schulungen gibt es aber auch keine Rechtssicherheit.

Den alten Energieträgern gehören zudem endlich die externen Kosten aufgesattelt. Das Dreieck Versorgungssicherheit - Wirtschaftlichkeit - Umweltverträglichkeit gehört jetzt bitte nicht in die andere "Sicherheits-"Richtung verbogen, denn nichts ist so sicher wie PV+Speicher vor Ort. Man schaue nur nach Afrika+Kuba. Dort wird dezentral geplant. Genauso in IT-Rechnenzentren. Ausfallswahrscheinlichkeit x Schadensausmaß = Schadensrisiko

Meldedaten Summe 2014

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