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News-Archiv

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0 Zeichen, 0 Sätze, Dienstag, den 26. Dezember 2017, © 1999 - 2018
Datum:Freitag, 13.März.2009
Meldung:"Elektromobilität umfassend fördern" - Bündnis90/Die Grünen
text: aus http://www.gruene-bundestag.de/...

Es vergeht derzeit kaum eine Woche, in der nicht ein großer Automobilhersteller neue Pläne für Elektroautos ankündigt. Aus der Vergangenheit sind wir gewarnt, dass der Verweis auf eine klimafreundliche automobile Zukunft den Herstellern häufig als Vorwand diente, um in der Gegenwart keine effizienteren Autos anzubieten. Ein gutes Beispiel ist das Brennstoffzellen-/Wasserstoffauto, dessen Marktfähigkeit seit 15 Jahren für in 10 bis 15 Jahren angegeben wird. Daimler hatte 1998 sogar schon das Jahr 2005 als Beginn der Serienfertigung benannt! Oder es werden einzelne Fahrzeuge zu überhöhten Preisen angeboten, wie der 3-Liter-Lupo oder der Audi Duo als erstes serienmäßiges Hybridfahrzeug der Welt, um zu zeigen, dass man die Technik beherrscht, um dann gleich hinterher zu schieben, der Kunde nehme das innovative Fahrzeug aber nicht an. Eine weitere Möglichkeit, um neue Technik zu diskreditieren, könnte man die "Growian-Strategie" nennen in Anlehnung an das gescheiterte Windkraft-Experiment Anfang der 1980er Jahre. Bei Elektroautos war dies der "Rügen-Versuch" von Mitte der 1990er Jahre, der zeigen sollte, dass die Technik (noch) nicht marktfähig ist.



Wir wollen, dass sich dies nicht wiederholt. Elektroautos und vor allem Plug-In-Hybride sind technisch ausgereift für eine Massenfertigung. Wir müssen durch Zuschüsse in den ersten Jahren dafür sorgen, dass sich ein Markt für diese Fahrzeuge entwickelt, die gerade in den Anfangsjahren deutlich teurer sein werden als konventionelle Fahrzeuge. Daher wollen wir bis zu 5.000 Euro Anschaffungszuschuss gewähren, um die höheren Batteriekosten auszugleichen. Dieser Zuschuss soll dann jedes Jahr sinken, in dem Maße wie höhere Stückzahlen und verbesserte Technologie zu sinkenden Kosten führen. Vorbild dafür ist die Förderung von Solarzellen, die dazu geführt hat, dass Deutschland eine blühende Fotovoltaik-Branche mit Weltmarktführern entwickelt hat und die Kosten für die Herstellung von Sonnenstrom so weit gesunken sind, dass sie in einigen Jahren billiger als Haushaltsstrom sein werden.
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