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0 Zeichen, 0 Sätze, Dienstag, den 01. März 2011, © 1999 - 2013 | | Datum: | Montag, 19.November.2007 | | Meldung: | LiIon bringt maximal nur 20 % mehr als NiMH | | text: | Legt man das Nutzerverhalten aus unserer Vermieterfahrung zu Grunde, so muss die Li-Ion-Technik neu bewertet werden. Mehr als 20 % mehr Reichweite sind dann relativ für den begangenen Technikaufwand viel weniger, als erwartet wird. Warum? Hier müssen wir etwas ausholen
aus http://www.batteryuniversity.com/parttwo-40a.htm:\sn HEV manufacturers are experimenting with manganese (spinel) and phosphate versions. These lithium-ion systems offer an extremely low internal resistance, deliver high load currents and accept rapid charge. Unlike the cobalt version, the resistance stays low throughout the life of the battery. To verify the characteristic of manganese-based lithium-ion, a research lab applied 30,000 discharge/charge cycles over a period of seven years. Although the capacity dropped from 100% to 20%, the cell retained its low internal resistance. The drawback of manganese and phosphate is lower energy density but these systems provide 20% more capacity per weight than NiMH and three times more than lead acid. Figure 2 illustrates the energy densities of the lead, nickel and lithium-ion systems \sn \sn In der Praxis heisst dies, dass LiIon-Systeme kalendarisch degradieren, die Elektroden reagieren wahrscheinlich mit den komplexen organischen Elektrolyten. Man bedenke hier, dass die Akkus von Asien über den Seeweg schon mindestens 2 Monate bis zum Importeur benötigen und dann noch andere Transportwege anfallen, von der (Zwischen-)Lagerung ganz zu schweigen. Auffallend ist in diesem Zusammenhang, dass auf keinem LiIo-Akkus das Produktionsdatum steht.\sn
\sn\snWegen der Eigensicherheit wird zudem auf Mangan oder Phospat - also z.B. die a123systems (ANR26650M1specs.pdf LifePo4) - zurückgegriffen, damit fällt für LiIo-Systeme angegebene spezifische Kapazität ein weiteres Mal. Die Akkus werden nur bis 3,9 Volt z.B. im Twike geladen, in der Summe ergibt sich ein Vorteil von 20 % gegenüber modernen NiMH-Systemen. Der Vorteil scheint sich nun schon zu realtivieren.
\snVersprechen kann jeder etwas, halten aber nicht: Wichtig ist daher die Garantie: BMZ gibt für A123 teilweise 3 Jahre und 1.500 Zyklen, z.B. für Twike-Umbauten, die verbaute Zelle ist die die a123 LifeP04. Unter Beachtung der o.g. Angaben wird es wahrscheinlich sein, dass das Zeitkriterium immer bei der Garantie durchschlägt. Denn bei Twike, Roller & Co. kann von 40 bis 200 Zyklen pro Jahr ausgegangen werden und es erscheint daher unrealistisch überhaupt die Zyklenanzahl in dieser Zeit erreichen zu können.
Akku-Lebensdauer - kalendarisch oder per Nutzung (Zyklus) Nimmt man die beim Rollerfahrer typische Nutzung von 2.000 bis 3.500 km pro Jahr und eine realistische Reichweite von 100 km pro Zyklus (150 km Reichweitenangabe auf Innoscooter.de siehe http://www.innoscooter.de/de/Modelle/EM2500L.html), dann ergibt sich eine getätigte Zyklenanzahl von 20 bis 35 pro Jahr. Ein LiIo-Akkusystem ist für diesen Roller auf 1700 bis 2000 Euro zu taxieren. Im schlechtesten Fall zahlt der Rollerfahrer - hier wird überhaupt keine Garantieangabe gemacht - 20 bis 33 Euro pro Zyklus. In solchen mobilen Applikationen ist es daher kostengünstiger, bewährte Batteriesysteme ohne kalendarische Degradation zu benutzen.
siehe auch http://www.batteryuniversity.com/parttwo-40a.htm | | Aktion: | Ändern | Löschen |
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